| Einstiegsworkshop in die Diplomausbildung (EWS)
Zugangsvoraussetzungen: Zertifikat/Grundausbildung in TZI |
| Die weitere Diplomausbildung in TZI ist ein individualisierter Weg, für den Ausbildungsberatung angeboten wird. Inhalte: (aus den Bereichen Persönlichkeit P2, Aufbau A, Supervision S, Krisen K und andere Gruppenverfahren G, einschließlich Einstiegsworkshop EWS und Abschlussworkshop AWS)
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| Abschluss / Diplomübergabe Das Diplom in TZIwird von den regionalen Gremien in Zusammenarbeit mit RCI-International zuerkannt und übergeben. |
Die Diplomausbildung in TZI führt zum Diplom in TZI
Der/die diplomierte TZI-Gruppenleiter/in hat erlangt
Inhalt und Umfang
Die Diplomausbildung ist individuell an die persönlichen und beruflichen Bedürfnisse anpassbar.
Es sind insgesamt mindestens 7 1/2 Kurse à 5 Tage = 135 Sitzungen à 90 Minuten (einschließlich Einstiegs- und Abschlussworkshop) nachzuweisen:
Persönlichkeitskurs (P 2): 5 Tage = 18 Sitzungen
Aufbaukurse (A): 10 Tage = 36 Sitzungen
Krisenkurs (K): 5 Tage = 18 Sitzungen
andere Ansätze der Gruppenarbeit (G): 5 Tage = 18 Sitzungen
Supervisionskurs (S): 5 Tage = 18 Sitzungen
Liegen im Bereich andere Ansätze der Gruppenarbeit äquivalente Erfahrungen vor, kann dies als 1 G-Kurs angerechnet werden.
Der P 2-Kurs kann durch einen Kurs aus einem anderen Bereich ersetzt werden, wenn äquivalente Erfahrungen vorliegen.
Zusätzlich zu diesen 7 1/2 Kursen sind nachzuweisen:
Zugangsvoraussetzungen
Zugangsvoraussetzung für die Teilnahme an der Diplomausbildung ist das Zertifikat/Grundausbildung in TZI
Für die Teilnahme an Ausbildungskursen wird entweder das Zertifikat oder die Erfahrung von mindestens drei TZI-Kursen vorausgesetzt.
In begründeten Ausnahmefällen ist es auch möglich, an Peer-Gruppen unter der Voraussetzung teilzunehmen, dass die Erfahrung von mindestens drei TZI-Kursen vorliegt.
Zusatzregelungen
Abschluss
Zum Abschluss der Diplomausbildung müssen die vollständigen Ausbildungsunterlagen bei den zuständigen regionalen Gremien eingereicht werden.
Das Diplom in TZI wird bei den zuständigen regionalen Gremien in Zusammenarbeit mit RCI International erstellt und überreicht. Es bescheinigt die Fähigkeit, TZI in unterschiedlichen Situationen und bei unterschiedlichen Gruppenaufgaben des Berufsfeldes flexibel anzuwenden und im Vergleich mit anderen Verfahren kognitiv zu erläutern.
Die Ausführung ist zweisprachig (in Englisch und der jeweiligen Landessprache des/der Diplomanden/in) und enthält auf einem Beiblatt die absolvierten Ausbildungsinhalte.
Einstiegsworkshop (EWS)
Am Beginn steht der von RCI International angebotene Einstiegsworkshop. Er dient dazu, eine Orientierung und Entscheidung für den weiteren Ausbildungsgang sowie für die eigene berufliche Schwerpunktsetzung zu finden und sich der Überregionalität/Internationalität der TZI bewusst zu werden.
Außerdem soll die TZI in Bezug zu anderen Gruppenverfahren betrachtet werden, um so eine differenzierte Auseinandersetzung damit im weiteren Ausbildungsgang zu ermöglichen.
Ausbildungsberatung
Im Einstiegsworkshop und begleitend zur Diplomausbildung findet Ausbildungsberatung statt. In der Region werden durch das regionale Ausbildungsgremium mindestens drei RCI-Lehrbeauftragte benannt, die für die Beratung zur Verfügung stehen
Persönlichkeitskurse in der Diplomausbildung (P2)
Sie bieten die Möglichkeit zur Bearbeitung persönlicher Themen zusammen mit anderen in der Ausbildung Fortgeschrittenen. Dabei geht es um eine vertiefte Wahrnehmung der eigenen Persönlichkeit im Umgang mit schwierigen Situationen in der persönlichen Entwicklung und in Lern- und Arbeitsgruppen im eigenen Berufsfeld.
Aufbaukurse (A)
Aufbaukurse beinhalten eine vertiefte Auseinandersetzung mit Haltung, Methode, Theorie und Philosophie von TZI sowie deren Anwendung in unterschiedlichen Arbeitsfeldern.
Sie werden in folgenden vier Dimensionen angeboten:
Krisenkurs (K)
Im Krisenkurs geht es darum, theoretische und praktische Kenntnisse über Krisen im Gruppenprozess zu erwerben sowie über psychopathologische Verhaltensweisen von Einzelnen und deren Auswirkungen auf den Gruppenprozess. Es sollen adäquate Formen von Prävention und Intervention in nicht-therapeutischen Gruppen erlernt werden. Der eigene Handlungsspielraum im Umgang mit Krisen kann durch Beschäftigung mit der eigenen Persönlichkeitsstruktur erweitert werden.
Andere Gruppenverfahren (G)
Die durch Erfahrung fundierte Kenntnis über mindestens ein anderes pädagogisch-therapeutisches Gruppenverfahren gehört zum Ausbildungsweg zum TZI-Diplom bei RCI, damit TZI im Vergleich zu anderen Gruppenverfahren erfahren, verstanden und kognitiv erläutert werden kann.
Gefordert werden Verfahren, die sich in der Themenführung, der Strukturierung der Abläufe und dem Leitungsverhalten von der TZI unterscheiden, damit die Wirkung der Themenzentrierung, der Strukturierung und der partizipierenden Leitung aus dieser Erfahrung heraus besser verstanden werden kann und diese Prinzipien der TZI flexibel gehandhabt werden können.
Supervisionskurs (S)
Im fortgeschrittenen Ausbildungsstadium nehmen die Ausbildungskandidat/innen TZI-Gruppensupervision für die eigene TZI-Anwendung im Arbeitsfeld in Anspruch. Es gibt eine enge Verbindung vom Lernen in der Kursgruppe mit dem Transfer von TZI in das eigene Berufsfeld.
Peer-Gruppe (PG)
Teilnehmer/innen der TZI-Diplom-Ausbildung, die ungefähr im gleichen Stadium der Ausbildung sind, finden sich zum kontinuierlichen Austausch über die TZI-Gruppenarbeit im eigenen Berufsfeld und ihre persönlichen Ausbildungsschwerpunkte in einer Peergruppe zusammen.
Diese Gruppe soll das Übungsfeld sein, das auf dem Hintergrund und im Geist der TZI-Axiome in einem angstarmen und vertrauten Raum ermöglicht, sich im Leiten von TZI-Gruppen zu üben, Spaß am Gruppenleiten zu erleben und miteinander Gruppenprozesse transparent zu machen.
Die Peergruppe ist die kontinuierliche Begleitung im zweiten Ausbildungsabschnitt. Die Gruppe leitet sich selbst und nimmt für ihre eigene Arbeit und Entwicklung Supervision von TZI-Lehrbeauftragten in Anspruch.
Empfehlungen
Empfehlungen entstehen aus dem Wechselspiel von Selbst- und Fremdeinschätzung.Sie stellen daher ein bedeutsames Element im Ausbildungsprozess dar.Die Empfehlungen für den Diplomabschluss ergeben sich aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln:
Schriftliche Arbeit
In einer schriftlichen Arbeit sollen Aspekte aus einem selbst geplanten und durchgeführten TZI-Anwendungsprojekt in Theorie und Praxis reflektiert werden (Umfang ca. 15 Seiten).
Dieses Projekt wird entweder durch eine/n RCI-Lehrbeauftragte/n supervisorisch begleitet oder in Co-Leitung mit ihr/ihm durchgeführt.
Abschlussworkshop (AWS)
Mit der Teilnahme an diesem Workshop wird die Diplomausbildung abgeschlossen. Neben der Reflexion des Ausbildungsweges wird an der neuen Rollengestaltung als TZI-DiplomierteR gearbeitet und die Neuorientierung in RCI thematisiert.